Célia Okoyino da Mbabi

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„Ich möchte Kindern und Jugendlichen zeigen, dass man immer eine Chance hat.“

Mit deutscher Dynamik, französischer Finesse und kamerunischer Spielfreude schießt die Fußball-Nationalspielerin Célia Okoyino da Mbabi Tore für Deutschland.

Neben dem Sport ist ihr auch eine gute Ausbildung wichtig. Deswegen studiert sie an der Universität Koblenz Kulturwissenschaften.

Drei Länder trägt sie im Herzen, spricht zwei Sprachen und steht ab sofort gemeinsam mit den anderen prominenten Botschaftern für eine Message ein: „Integration braucht faire Bildungschancen“   Célia Okoyino da Mbabi wurde am 27. Juni 1988 in Bonn geboren. Ihr Vater stammt aus Kamerun und ihre Mutter aus Frankreich. Um die Spielberechtigung im deutschen Mädchenteam und später in der Frauenfußballnationalmannschaft zu erhalten, nahm Célia die deutsche Staatsbürgerschaft an. Ihre sportliche Karriere verlief seit dem mehr als steil: U-19-Weltmeistertitel in 2004, Bronzemedaille bei Olympia im Jahre 2008 und Europameisterin 2009. Während der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 spielte sich die Stürmerin in die Herzen der deutschen Bevölkerung. Doch nicht nur auf dem Fußballplatz ist die 23-Jährige ehrgeizig. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation. Zurzeit drückt Célia als Studentin der Kulturwissenschaften in Koblenz die Unibank. Als Botschafterin von Alle Kids sind VIPs möchte sie zeigen, dass man immer eine Chance hat und die auch nutzen sollte. Integration bedeutet für sie nicht nur, dass man akzeptiert wird, sondern auch „mit etwas Fremden klarzukommen und sich anzupassen, ohne dabei die eigene Identität zu verlieren“. Célia, die neben Deutsch fließend Französisch beherrscht, sieht in der Sprache den Grundstein für erfolgreiche Integration. „Die Sprache ist der Schlüssel für eine gelungene Integration, denn sie ist die wichtigste Basis, um sich mit einem Land zu identifizieren.“  

Steckbrief

Geburtstag

27. Juni 1988